Die Autorin

Die Autorin

Selfpublishing-Autorin aus Überzeugung

Die Buchmesse in Leipzig ist ja schon ein paar Wochen her. Aber immer noch geistert mir eine Aussage einer Mitarbeiterin einer Self-Publishing-Plattform durch den Kopf, über die ich mich kurz nach der Messe richtig aufgeregt habe. Nun ist theoretisch genug Wasser die Donau hinunter gelaufen, dass ich mich eigentlich nicht mehr über diese, wahrscheinlich unbedachte, Aussage ärgern sollte. Nachdem ich das aber immer noch tue, muss ich folgendes nun einfach mal loswerden:

„Ich bin Selfpublisherin – und das ist auch gut so!“

So, gesagt… und es fühlt sich gut an. 🙂
Hintergrund meines „Ausbruchs“ ist, wie schon gesagt, die Aussage einer Mitarbeiterin von neobooks. Sie meinte, als sie bei einer Podiumsdiskussion im Forum autoren@leipzig die Teilnehmer vorstellte, bei einer der Damen, dass diese es ENDLICH geschafft hätte, einen Verlagsvertrag zu ergattern. Das „endlich“ ist mir sauer aufgestoßen. Warum?

Na, zunächst einmal habe ich mich bewusst dafür entschieden, mein Buch nicht einem Verlag (oder wahrscheinlich eher mehreren Verlagen) anzubieten. Ich SUCHTE die Herausforderung. Ich WOLLTE es über Selfpublishing veröffentlichen. Dafür habe ich mir dann – und jetzt kommt zweitens – für eine Veröffentlichung über neobooks entschieden.

Dass dies nun einer der Gründe oder vielleicht sogar der Hauptgrund ist, warum ich mein nächstes Buch nicht mehr über neobooks veröffentlichen werde, liegt für mich auf der Hand.

Gut, mag sein, dass die vorgestellte Dame darauf hingearbeitet hatte, einen Vertrag bei einem der großen Verlage zu ergattern. Dann sei ihr das „endlich“ auf jeden Fall und von ganzem Herzen vergönnt. Es gibt ja vielfältige Gründe, warum Autorinnen ihre Werke über Selfpublishing veröffentlichen – und einer davon ist sicherlich auch, dass die Verlagswelt noch nicht erkannt hat, wie gut das Werk ist und sein Erfolg sie erst darauf aufmerksam machen muss. Verlegerinnen sind ja schließlich auch nur Unternehmerinnen. 😉

Mein Weg zum Selfpublishing

Meine Entscheidung fürs Selfpublishing war ja zum Teil auch der Frage geschuldet, warum ich meine Marge für ein Produkt – das E-Book – reduzieren sollte, das ich fast genauso gut verkaufen kann, wie ein Verlag. „Fast“, weil es mir als Einzelkämpferin gegenüber einem Verlag an Manpower, Geld fehlt und ich meine Marke ja erst aufbauen muss. Diesen „Mangel“ mache ich aber mit Leidenschaft, Neugierde, Erfahrung im Online Marketing und ganz viel Spaß daran, mich hier selbst zu verwirklichen mehr als wett. Zudem macht mir nicht nur das „Geschichtenerfinden“ Schreiben alleine Spaß, sondern auch das ganze Drumherum. Angefangen von Fragen, wie „Wie zum Geier formatiere ich das jetzt?“, bis hin zur Gestaltung des eigenen Buchcovers.

Gute Voraussetzungen also, um mir unter meinem Pseudonym Emilia Sommer langsam aber sicher einen Namen zu erarbeiten.

Und der Grund dafür, warum dieser Blog nun langsam aber sicher als Buchblog ausgedient hat und sich ebenfalls selbst neu erfinden muss: Als Selbsthilfe-Seite für (Selbst-)Macher!!

Ich freue mich, wenn ihr mich, mein Autorinnen-Pseudonym und meinen Blog auf diesem Weg begleitet. 🙂